Danke an @menchensued für die Erläuterung der unterschiedlichen Suchmethoden. Allerdings steht das kürzlich aufgetretene Problem mit den .ts-Dateien damit nicht ganz in Einklang.
Dass MV das Ziel hat, grundsätzlich alles im MP4-Format anzubieten, ist einleuchtend und - nicht zuletzt zur Vermeidung von Kompatibilitätsproblemen - löblich. Jedoch gibt es grundsätzlich 4 Varianten, in welcher Form die Filmdateien vorliegen:
entweder bereits im “fertigen” MP4-Format (vermutlich alle in ARD-Mediathek),
Bild und Ton getrennt und für Download bzw. Viewing quasi in Echtzeit zusammenzusetzen (z.B. arte),
64 kB-Segmente, die ebenso zusammenzusetzen sind (ORF)
“modernere” Formate wie WEBM (höhere Auflösung, wirksamere Komprimierung: bei ZDF neben MP4 in JD)
Für 2. und 3. ist sicher FFMPEG in Verwendung, und zur Bereitstellung im MP4-Format könnte dies auch bei 4. ohne Zeitverlust zum Download-Zeitpunkt erfolgen.
Soweit ich mich erinnere, war vor gefühlt ca. 6 Monaten die plötzlich auftretende separate Speicherung von Bild und Ton bei arte ein Problem, was von Euch jedoch in relativ kurzer Zeit gelöst wurde, also nehme ich an, dass dafür in MV ähnlich wie bei JD vorgegangen wird.
Als langjähriger Sammler von Filmen und Serien habe ich z.B. beim ORF Erfahrungswerte, welche Filme / Serien mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in deren Mediathek - und somit in der Folge auch nicht in MV - aufscheinen werden. Solche Filme / Serien nehme ich sodann präventiv “traditionell” auf (Sat-Receiver o.ä.), soferne ich davon rechtzeitig erfahre und die Aufnahme “programmieren” kann. Die daraus resultierende Datei hat immer das .ts-Format, die ich mit “TS-Doktor” auf das “reine” Filmmaterial beschneide (d.h. sicherheitshalber hinzugefügte Vor- und Nachlaufzeit entferne), und zuletzt kommt dann “Handbrake” (also wieder FFMPEG) zum Einsatz, damit das Ergebnis in etwa dem von MV bereitgestellten Format in mittlerer Qualität entspricht. Dies ergibt sich auch beim Vergleich des Ergebnisses einer solchen bereinigten Aufnahme mit dem späteren Ergebnis von JD (kommt vor, wenn ich einen Film dringend benötige und der Titel erst später in MV aufscheint): Bei gleicher Bitrate ist die Abweichung der Dateigrößen im kB-Bereich, also unmerklich bei der Wiedergabe.
Damit ergibt sich, dass die Erreichung eines MP4-Formates letztlich nur für Downloads und einheitliche Folgeverarbeitung zweckmäßig ist, während das beim Ansehen verwendete VLC sowieso mit allen hier vorkommenden Roh-Formaten direkt umgehen kann und dazu keine vorherige Formatumwandlung benötigt. Somit ist Eure Expertise hauptsächlich auf die “Intelligenz” der Crawler beim Aufspüren der jeweiligen Film-URLs sowie in der geeigneten Verwendung von FFMPEG in der zum jeweiligen Sender passenden Variante erforderlich, und das Ergebnis ist als absolut gelungen zu bezeichnen.
@styroll : Danke für die Nennung der anderen Download-Alternativen - wenn JD einmal längere Zeit hakt (was bislang nach mehrjährigem Einsatz aber noch nie vorgekommen ist) könnte ich damit ggf. weniger Zeit benötigen.
Und zur Anzeige der 1080p-Variante in arte: Ich benötige dieses Detail auf Grund der Verwendung von JD nicht, aber vielleicht wäre diese Ergänzung für einige andere MV-User nützlich.