@nji9nji9
Wie man dem Wikipedia-Artikel zu HDTV entnehmen kann, können sowohl 720p, 1080p und 1080i als HD bezeichnet werden. Diese “Unschärfe” wiederholt sich bei UHDTV, was Formate wie 2160p und 4320p zusammenfasst.
Schon klar dass “HD-ready” für Wiedergabegeräte steht/ stand.
Und damit war meines Wissens nach 720p gemeint.
“HD” (ohne alles) stand/ steht mal für 1080p, meiner Erinnerung nach.
Vielleicht wurde mit “HD” zuviel Schindluder getrieben, dass dann
irgendwann mal zur eindeutigen Abgrenzung “Full HD” erfunden wurde?
Scheinbar gibt es ein eigenes HD-ready für 1080p.
Bedenke aber, dass es selbst bei den Übertragungswegen im Fernsehen Unterschiede gibt. Bei Satellit bekommst du meist “nur” 720p bei den ÖR, bei Kabel gibt es manche Sender in 1080p, den Rest in 720p. Beides hatte mal aber immer “HD” im Senderlogo. Diese Kennzeichnung wurde inzwischen mit der Abschaltung von den SDTV-Varianten der Sender entfernt.
Offenbar bin ich (und mein Hamster) nicht der erste, dem die Sache mit der minderwertigen Q auffällt.
Persönlich würde ich auch das was ARTE in 1080p in der Mediathek anbietet als minderwertig von der Qualität bezeichnen. Bei einer Bitrate von bis zu 2500kbit/s ist das auch nicht verwunderlich. Somit ist auch Auflösung kein Garant für Qualität. Sie hatten mal vor 1-2 Jahren regelmäßig ein paar 2160p Inhalte in der Mediathek, aber das Angebot haben sie scheinbar eingestellt.
Und da haben wir das nächste Problem bei MVW, da die Datenbank auf drei Felder (LQ, MQ, HQ) beschränkt ist. Wenn höhere Qualitäten hinzukommen, welche Auflösung wird welcher Qualität zugeteilt? Würde man alle Qualitätsstufen und seperaten Tonspuren in die Datenbank aufnehmen, hat man das Problem, dass sie zu groß wird, der Client zu viel Arbeitsspeicher benötigt.
Somit stimme ich dir zu bei
Erst MVW für die Übersicht,
Dann andere Programme für’s Herunterladen.