SRF-Downloads scheitern



  • Seit einem Monat scheitern bei mir sämtlich Downloads von SRF mit dem Vermerk “Download war fehlerhaft”, Grösse 0 B. Damals verwendete ich Version 13.0.1, heute Version 13.2.1.



  • @we sagte: Seit einem Monat scheitern bei mir sämtlich Downloads von SRF

    Kontrolliere mal einige Punkte in Bezug auf FFmpeg.



  • Danke für den Link auf die alte Debatte, die sich aber auf Windows bezieht. Ich dagegen habe einen Mac. Vielleicht muss ich beifügen, dass die Probleme mit SRF-Downloads erst begannen, als ich Anfang September einen Urlaub Norditalien verbrachte und dort eine Sendung herunterladen wollte. Das ging nicht und ich führte das auf die italienische IP zurück. Zurück in der Schweiz, haben seit diesem Moment aber die Downloads nicht mehr funktioniert.



  • @we sagte in SRF-Downloads scheitern:

    Danke für den Link auf die alte Debatte, die sich aber auf Windows bezieht. Ich dagegen habe einen Mac.

    Auch auf einem Maf muss ffmpeg (richtig) installiert sein. Insoweit hat das nichts mit dem Betrübssystem zu tun.

    @we sagte in SRF-Downloads scheitern:

    Vielleicht muss ich beifügen, dass die Probleme mit SRF-Downloads erst begannen, als ich Anfang September einen Urlaub Norditalien verbrachte und dort eine Sendung herunterladen wollte. Das ging nicht und ich führte das auf die italienische IP zurück. Zurück in der Schweiz, haben seit diesem Moment aber die Downloads nicht mehr funktioniert.

    Das war wohl ein Fehlschluss deinerseits. Ich weiss zwar, dass man das Programm von SRF im Ausland nicht “live” sehen kann. Und möglicherweise ist das - je nach Sendung - auch bei den Filmen in MV so. Hast du mal versucht so einen Film im Ausland per Web-Browser zu sehen?

    Ich denke eher, du hast vor oder während des Italien-Aufenthalts irgendwas “gebastelt” und damit die ffmpeg-Installation zerschossen.



  • Vielleicht mal ein wenig “Basiswissen” - was ich bisher so zusammengeraten habe 😉

    SRF, auch schon mal der WDR und womöglich auch andere, bietet seine Sendungen in einem waschechten Streaming-Format an. Will sagen´, daß die Videos nach diesem Protokoll als eine Folge von kleinen Schnipsel ausgesendet werden, die dann auf der Empfängerseite - hoffentlich ihne Unterbrechungen - abgespielt werden, so daß der Eindruck eines vollständigen Films entsteht, der aber so nie übertragen wurde. Man kann diesen Zustand daran erkennen, daß die “Film-URL” auf m3u8 endet. Für die Windows-Nitzer, das ist die “file extension,” die von WIndows dazu benutzt werden kann, bestimmte Dateitypen mit bestimmten Anwendungen aufzurufen. Bei den -ux oder -ix und verwandten Betriebssystemen ist so eine Dateinamensendung, so vorhanden, ohne Bedeutung (obwohl der Nutzer auch durchaus Schlüsse ziehen darf, mit welcher Anwendung eine solche Datei vermutlich sinnvoll geöffnet werden kann.) Die allermeisten Videos, die wir bei MV zu sehen bekommen, enden in “mp4” - das kann praktisch jede Video-Abspiel-Software verwerten - bei MV wird zum Beispiel VLC vorgeschlagen. Und wenn man die URL einer mp4-Datei hat, kann man sie mit allerlei Software herunterladen, abspeichern oder auch abspielen. Eine m3u8-Datei sieht ganz anders aus. Im Grunde ist sie eine Liste von URLs von vielen kleinen mp4-Dateien, die zusammengenommen das Video ergeben. Man könnte also die m3u8-Datei herunterladen, dann die ganzen mp4-Schnipsel sameln und zusammenstückeln - und schon hat man auch ein abspielbares Video in mp4-Format. das - und noch viel mehr - kann ffmpeg erledigen.

    Wenn es um ffmpeg geht, erstarre auch ich vor Ehrfurcht. Wer da vom Schweizer Offiziersmesser der Videobearbeitung spricht, der vernachlässigt ein Detail: Bei Viktor Inox haben sie ein paar Modelle mit einigen Dutzend Funktionen, aber ffmpeg hat gefühlt etliche tausend. Da hilft in der Praxis nur eins: Mut zur Lücke - und den Rest erledigt vermutlich Google - ich habe noch zu jeder Funktion, die ich suchte, einige Seiten mit Erklärungen gefunden. Eine solche Funktion ist es eben auch, ein mp4-Video aus einem Stream zu erzeugen, für den man eben nur audf die m3u8-Datei verweisen muß. Praktischer Nebeneffekt (Nachteil) - Beim Abbruch der Aktion kann man nicht wieder aufsetzen, sondern man muß von vorne anfangen. Theoretisch solte man auch die einzelnen Schnipsel manuell zusammenstricken können, aber das ist wohl nicht so einfach …

    Fazit: Wenn mir jemand erklärt, daß alle direkten Downloads von mp4-Dateien klappen, aber die m3u8-Dateien gehen schief, dann würde ich in jedem Fall erst einmal empfehlen, die ffmpeg-Installation und -version zu überprüfen. Dazu kann man auf jeden Fall auch den Direktaufruf von ffmpeg (ja, auf der Kommandozeile) versuchen. Das könnte dann etwa so aussehen (in WIndows, aber die Befehlssyntax ist auch bei Mac und/oder ux/ix dieselbe.:)

           bin\ffmpeg.exe -i "inputstream.m3u8" -c copy -bsf:a aac_adtstoasc "outputfile.mp4"
    

    Man ersetzt nur die - hier in Anführungszeichen gesetzten - Spezifikationen mit der URL des Streams bzw. der Ausgabe-Videodatei. Wenn das geht, bleibt die Frage, wieso MV es nicht schafft, ffmpeg aufzurufen. Wenn das nicht klappt, stellt sich die Frage, was mit dem vorliegenden ffmpeg nicht stimmt.



  • @we sagte: Danke für den Link auf die alte Debatte, die sich aber auf Windows bezieht.

    Auch unter macOS muss der Pfad stimmen. Und im verlinkten Post steht, wie man den Pfad überprüfen kann…

    Wenn du das Programm “MediathekView.app” nicht im Order “Programme” oder in einem Unterordner darin hast, stimmt auch der (absolute) Pfad von FFmpeg nicht mehr…


 

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